Presse - Raimundspiele Gutenstein

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Ein ganz Großer in Gutenstein
Prof. Achim Freyer entfesselt die Fantasie bei den Raimundspielen in Gutenstein 2022
Nach seiner spektakulären, von der New York Times prämierten Inszenierung, die zur weltbesten Operninszenierung gewählt wurde, ist es KSch. Johannes Krisch gelungen, heuer den Ausnahmekünstler Prof. Achim Freyer nach Niederösterreich zu holen. Prof. Freyer wird nicht nur Regie, Bühnen- und Kostümbild zu Ferdinand Raimunds „Die gefesselte Phantasie“ übernehmen, sondern auch in einer großen Malaktion das Theaterzelt am 9., 10. und 14. März neugestalten.
Gutenstein, 25.02. 2022 – Der künstlerische Leiter der Raimundspiele Gutenstein, Kammerschauspieler Johannes Krisch, überzeugte den „Meister der Schauspiel- und Maskenkunst in Deutschland“ von der einzigartigen Atmosphäre im idyllischen Piestingtal, dem bemerkenswerten Team rund um die Organisation der Raimundspiele und einer Besetzung, die sehenswerten Theatergenuss verspricht.
Von Salzburg bis Berlin
Der 1934 in Berlin geborene Achim Freyer flüchtete 1972 in den Westen. Er war Meisterschüler von Bertold Brecht, heute lebt und arbeitet er in Berlin und Italien. Dem kunstaffinen Publikum ist der Maler, Grafiker, freischaffende Künstler, Theatermacher, Professor an der Universität der Künste in Berlin und Gründer der Achim Freyer Stiftung mit einer Sammlung von über 2.000 internationalen Kunstwerken seit vielen Jahren bekannt. Neben seinen Ausstellungen bei der documenta 6 und 8 sowie unter anderem in der LA Ace Gallery, im Kunstverein Mannheim und in der Gallerie Ulrike Hrobsky in Wien erregten seine Theater- und Operninszenierungen viel Aufsehen. Zu nennen sind hier zum Beispiel „Die Metamorphosen des Ovid“ (1987), „Woyzeck“ (1989) und „Phaeton“ (1991) jeweils im Burgtheater, aber auch „Die Zauberflöte“ (1997–2000) bei den Salzburger Festspielen und „Oedipe“, das von der New York Times 2019 zur weltweit wichtigsten Oper des Jahres gekürt wurde. Unter den zahlreichen Preisen finden sich neben dem deutschen Bundesverdienstkreuz 1. Klasse auch der Theaterpreis Der Faust (2016) und der NESTROY für sein Lebenswerk (2015).
„Das Gesamtpaket der Raimundspiele Gutenstein mit Regie, Bühnenbild, Kostümen, der Gestaltung des Theaterzelts und der künstlerischen Mitwirkung einer Zementfabrik im Außenbereich der Spielstätte hat mich überzeugt, in dieser schönen Ecke Österreichs tätig zu werden. Johannes Krisch war sehr gewinnend – ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem dynamischen Team“, so Achim Freyer.
Bekannte Namen in der Besetzung
Johannes Krisch und seine Frau Larissa Fuchs, beide Ensemblemitglieder des Theaters in der Josefstadt und bekannt aus Film und Fernsehen, übernehmen selbst Rollen in Ferdinand Raimunds „Die gefesselte Phantasie“. Darüber hinaus konnte Krisch für die Besetzungsliste einige klingende Namen gewinnen. Tobias Reinthaller, Michaela Klamminger und Alexander Strömer – durchwegs bekannte Gesichter und Mitglieder des Ensembles des Theaters in der Josefstadt – wurden engagiert. Der Gutenstein-erprobte und bei einem breiten Publikum äußerst beliebte Edu Wildner ist wieder dabei, ebenso wie Tini Kainrath, die nicht nur ihre markante Stimme beisteuern wird.
Johannes Krisch verspricht ein ganz besonderes Theatererlebnis: „Wir freuen uns sehr darauf, endlich wieder eine Bühnenproduktion zeigen zu dürfen. Dass wir dafür ein so hochkarätiges Team gewinnen konnten, steigert die Vorfreude noch viel mehr. 2022 wird es in Gutenstein jede Menge Überraschungen geben – das kann ich jedenfalls versprechen.“
Der Kartenvorverkauf für die 15 Aufführungen zwischen 13. Juli und 7. August 2022 hat bereits begonnen. Buchungen und mehr Informationen gibt es auf www.raimundspiele.at.
Anhang:               Foto: Achim Freyer 2.jpg, © privat
Sujet: Phantasie_Hochformat.jpg, © Achim Freyer
Hinweis: Am 9., 10. und 14. März 2022, 11:00–13:00 und 15:30–17:00 Uhr, findet die öffentliche Zeltbemalung im Malsaal des Volkstheater-Depots, Brodersdorferstraße 88, 2442 Unterwaltersdorf, statt. Wir bitten um kurze Verständigung, wenn Sie teilnehmen möchten.
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